COMENIUS REGIO PROJEKT
Evaluation und Innovation von Schulbegleitsystemen für Kinder von beruflich Reisenden
                                                                                  
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Sechs Partner, jeweils drei aus der niederländischen Region Gelderland  und drei aus dem Regierungsbezirk Arnsberg werden in den nächsten zwei Jahren zusammenarbeiten. Beteiligt sind jeweils eine Schule, eine Regionalverwaltung sowie ein Berufsverband. 
Auf deutscher Seite sind
  • die Wienbredeschule in Werne,

  • der Schaustellerverein Hagen e.V.

  • sowie die Bezirksregierung Arnsberg

als Regio-Partner beteiligt.

In den Niederlanden sind es

  • die Stichting Rijdende School (Geldermalsen),

  • die Basisschool de Krabbenkooi in Bergen op Zoom und 

  • der „Nationale Bond von Kermisbedrijfshouders“ (Apeldoorn).

Die Arbeit der sechs Partner soll durch externe Fachleute unterstützt werden.

Im Mittelpunkt des Projekts auf deutscher Seite soll die Verbesserung der Schulbegleitung der reisenden Kinder stehen. Folgende Bereiche sollen dabei besonders untersucht  und weiterentwickelt werden:    

  • Wie viele reisende Kinder (Schaustellerkinder, Circuskinder, Kinder ambulanter Händler, Kinder aus Puppenspielerfamilien usw.) sind in NRW unterwegs und werden auf der Reise beschult?     

  • Welche der angebotenen Hilfen (Schultagebuch, individuelle Lernpläne, Lernbausteine,  E-Mail, Internetlernen) werden von den Kindern, Lehrern, Eltern genutzt?     

  • Wie werden die Kinder an Fördermaßnahmen beteiligt?     

  • Welche Rolle spielen die Stammschulen, die Stützpunktschulen, die Schule für Circuskinder  und die Bereichslehrkräfte?     

  • Wie können die Fördernotwendigkeiten, der Lernstand und die Gestaltung der Schullaufbahn der Kinder so dokumentiert werden, dass sie für die Betreuung auf der Reise optimal für die Kinder genutzt werden können?    

  • Welche Lern- und Dokumentationsmöglichkeiten bieten Computer und Internet?

Auch im Bereich der beruflich Reisenden nimmt die Berufstätigkeit im Ausland zu, so dass Kinder  auch im Ausland zur Schule gehen müssen, Dabei sollen  die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern genutzt werden. So liegt es nahe, zunächst mit einem Nachbarland, den Niederlanden, ein solches Projekt gemeinsam durchzuführen. Vorgesehen ist ein intensiver Austausch von Konzepten, Technik, Unterrichtsmaterial und Erfahrungen der Lehrkräfte, der Schulleitungen und der Schulverwaltung. Insbesondere die jeweiligen Entwicklungen im Bereich der Datenverarbeitung sollen für die Verbesserung der schulischen Bildung der reisenden Kinder in diesem Projekt untersucht und weiterentwickelt werden.

Dieses Projekt wirde mit Finanzmitteln durch das Programm für Lebenslanges Lernen der Europäischen Kommission unterstützt.
Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser. Die Europäische Kommission haftet nicht für die Verwendung der darin enthaltenen Informationen