Europa

Neues ENTE-Präsidium gewählt

Präsidium und Mitgliederversammlung haben am 17. Oktober 2014  ein neues ENTE-Präsidium gewählt. Neuer Präsident wurde Jan Roest, Vorsitzender des Vorstands der Stichting Rijdende School (Geldermalsen, NL) und Direktor der fahrenden Schulen, der den bisherigen Präsidenten, Martin Treichel, turnusmäßig ablöst.
Zur neuen Vizepräsidentin wählten die ENTE-Mitgliedsverbände Annette Schwer, Leiterin der Schule für Circuskinder (Hilden, D) . Als Schatzmeisterin fungiert weiterhin Helga Sinner, Geschäftsführerin des Vereins „Schule im Circus e.V.“ (Düsseldorf, D).
Mitglieder des erweiterten Präsidiums wurden Werner Hammerschmidt (BSM, Bonn), Elisabeth Clanet (Paris, F), Nina Crommelin, Geldermalsen (NL), Maria Jernström (Finnland), Lyonne Powis, Birmingham, (UK), Birgid Oertel, (Hattersheim, D), Berhard van Weelzenes (Utrecht, NL), Albert Ritter (DSB/ESU, D), Oliver Thier (Recklinghausen, D), Thomas Zimmermann (EBG, Berlin).

Die Legitimation für die europäische Bildungsarbeit für die Kinder beruflich Reisender sieht ENTE in der Entschließung des Rates der Bildungsminister vom 22.5.1989.
Allerdings haben sich in den vergangenen 25 Jahren die gesellschaftlichen, technischen und pädagogischen Rahmenbedingungen deutlich verändert. Neue Technologien und neue gesellschaftliche Herausforderungen haben ihren Einzug auch in die Schulen gehalten, die die Kinder, Eltern und Schulen vor neue Herausforderungen stellt, aber auch neue pädagogische und technische Möglichkeiten in der Unterrichtsversorgung bieten.
ENTE fordert deshalb die EU-Kommission auf, eine neue Entschließung für die schulische Bildung der Kinder beruflich Reisender zu formulieren, die den genannten Entwicklungen Rechnung trägt.

ENTE bietet dazu seine fachliche Mitarbeit an.

EU – Projekt für Schausteller genehmigt

INVET – Informelle Berufsbildung bei Schaustellern

Im Rahmen des neuen Programms ERASMUS+ der EU-Kommission wurde im Bereich strategische regionale Partnerschaften in der Bildung ein Projektantrag der Bezirksregierung Arnsberg  genehmigt.

Konkretes Ziel des Projektes ist es, jugendlichen Schaustellern zu ermöglichen, ihre außerhalb des formalen Bildungssystems in den Familienbetrieben erworbenen beruflichen Kompetenzen mit Hilfe der erprobten niederländischen EVC-Methode, mit deren Hilfe ein Berufsprofil persönlicher und fachlicher Kompetenzen erstellt werden kann, feststellen und anerkennen zu lassen. Auf der regionalen deutschen Ebene sind neben den Herner Berufskollegs  die Ruhr-Universität Bochum, die Schaustellerverbände DSB und BSM, die IHK und der DGB in der Partnerschaft vertreten.

Die regionale Partnergruppe aus den Niederlanden besteht aus dem Berufsbildungszentrum (ROC) Nijmegen, der Forschungsgruppe Berufsbildung und Arbeitsmarkt in Nijmegen und dem niederländischen Schaustellerverband BOVAK.